Der Goggausee liegt im Bereich der Nockberge, nördlich von Feldkirchen, am Beginn des Wimitztales, in einer Seehöhe von 775 m. Dieser ca. 10,5 ha große und bis zu 12 m tiefe Kleinsee bietet eine Reihe gewässerkundlicher Besonderheiten. Die Seefläche weist eine länglich rechteckige Gestalt auf. Die beiden Längsufer fallen ziemlich steil ein, die beiden Schmalseiten werden von Verlandungsmooren eingenommen. Der Abfluß, der den See im Osten verläßt, fließt durch ein ausgedehntes Flachmoor und mündet nach kurzem Lauf in den Quellbach der Wimitz.
Oberflächliche Zuflüsse sind nur vereinzelt vorhanden. Trotz seiner relativ geringen Tiefe gehört der Goggausee dem teildurchmischten Gewässertyp an, denn er besitzt eine stagnierende Tiefenwasserschicht unterhalb von 8 m Tiefe, wo der Wasserkörper in dauernder Stagnation verharrt und demgemäß sauerstofffrei ist. Die Ursache für diese Meromixis liegt in der extrem windgeschützten Beckenlage.